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Ärzte ohne Grenzen

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 Aktueller Newsletter

HNPP Studie

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NEU   In der Charté Berlin:

HNPP - Studie

Einschlusskriterien: Alter 18 bis 75 Jahre;  schriftliche Einwilligungserklärung; Patienten mit genetisch gesicherter HNPP (Patienten die eine Deletion d.h. einen Verlust des Genprodukts PMP22 aufweisen)

Ausschlusskriterien:  Augenerkrankungen, die die Ergebnisse der OCT beeinträchtigen (insb. Glaukom, fortgeschrittener Diabetes Melitus);  Schwangerschaft; Herzschrittmacher oder anderes nicht gefahrlos entfernbares Element aus Metall im oder am Körper;  zuvor aufgetretene Nebenwirkung in MRT Untersuchung; Bettlägerigkeit; fehlende Kommunikationsfähigkeit  bekannte entzündliche ZNS - Erkrankung (z.B. MS)


Sozialgesetzbuch SGB IX

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§ 26 (Auszug)
Leistungen zur medizinischen Rehabilitation

(1) Zur medizinischen Rehabilitation behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen werden die erforderlichen Leistungen erbracht, um
1. Behinderungen einschließlich chronischer Krankheiten abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen, eine Verschlimmerung zu verhüten oder
2. Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, zu überwinden, zu mindern, eine Verschlimmerung zu verhüten sowie den vorzeitigen Bezug von laufenden Sozialleistungen zu vermeiden oder laufende Sozialleistungen zu mindern.
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Herzlich Willkommen auf den HMSN / CMT Seiten ! 


 



Ev. Stiftung Volmarstein

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Seit 1904 ist die von Pfarrer Arndt gegründete Evangelische Stiftung Volmarstein in Wetter (Ruhr) in der Körperbehinderten- und Krankenpflege tätig und hat sich im Laufe der Jahre zu einer Komplexeinrichtung der diakonischen Behinderten-, Kranken- und auch der Altenhilfe entwickelt.

Insgesamt werden in allen Volmarsteiner Einrichtungen mehr als 3000 Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren sowie mehrere tausend Patienten pro Jahr betreut. Der Zentralbereich der Stiftung befindet sich in landschaftlich idyllischer Lage am Rande des Ruhrgebietes zwischen Dortmund, Bochum und Hagen.

Heilmittelrichtlinie 2011

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Wichtiger Hinweis bezüglich der z.B. notwendigen Physiotherapie - Dauerbehandlung

Neben der höchstens für 12 Wochen geltenden Verordnung außerhalb des Regelfalls gibt es zukünftig eine Langzeitverordnung über mindestens 1 Jahr. Anspruch hierauf haben alle Patienten mit dauerhaften schweren Behinderungen. Auch hier bedarf es einer Genehmigung durch die Krankenkasse wie bei allen anderen Verordnungen außerhalb des Regelfalls. Wichtig aber: Der Patient kann den Antrag auf Ausstellung einer Langzeitverordnung selbst stellen; der behandelnde Arzt kann also eine solche Verordnung nicht aus Budgetgründen ablehnen, legt aber weiter die Einzelheiten der Behandlung fest.

Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Verordnung on Heilmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung Heilmittel-Richtlinie/HeilM-RL)
in der Fassung vom 20. Januar 2011/19. Mai 2011

§8 Verordnung außerhalb des Regelfalls (Langzeitverordnung)

(bei Problemen mit der GKV ausdrucken und mitnehmen)

http://www.g-ba.de/informationen/beschluesse/zum-aufgabenbereich/34/

Noch mehr Informationen finden Sie im Ratgeber für behinderte Menschen

Herzlich Willkommen
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....... auf den HMSN / CMT Seiten !

Bis Anfang 2005 waren ca. 6000 bis 7000 seltene Krankheiten bekannt. Forschung und Politik vernachlässigten diese ernsten, chronischen Erkrankungen lange Zeit. Patienten und deren Angehörige haben daher große Schwierigkeiten bei der Diagnosestellung und der Informationssuche. Untersuchungen belegen, dass der Leidensweg bis zur korrekten Diagnose fast 5 Jahre dauert, bei 15%  noch länger: das bekannte Maximum liegt bei 32 Jahren!

Die Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie sind leider weitestgehend unbekannt. und finden in der Praxis selten Anwendung. Dadurch sind Fehlbehandlungen mit potentiell gefährlichen Medikamenten möglich - notwendige spezialisierte ärztliche Betreuung ist oft nur in wenigen Zentren verfügbar. Bei Anzeichen auf Muskelerkrankungen führen erfahrungsgemäß  Untersuchungen beim Neurologen zur schnellsten korrekten Diagnose.   

Erfreulicher Weise hat das Bewusstsein der Öffentlichkeit für seltene Erkrankungen zugenommen.

An dieser Stelle möchte ich den Ärzten danken, die mich schon eine sehr lange Zeit kompetent behandeln, viele gute Ratschläge geben, mir eine ausreichende Therapie ermöglichen und teilweise bei den HMSN.org Seiten hilfreich zur Seite stehen. Ebenso meinen Physiotherapeuten, die sich intensiv mit meiner Erkrankung beschäftigt haben und mir die beste Behandlung zu Teil werden lassen. Ohne diese guten Menschen würde es mir heute bedeutend schlechter gehen!

Es gibt leider auch Mediziner die der Meinung sind: "man könne bei Muskelerkrankungen nichts machen“ –  vorhandene Symptome werden z.B. mit mangelnder sportlicher Betätigung oder als Alterserscheinungen abgetan, eine sorgfältige Diagnostik ist nicht die Regel: Beschwerden werden  oft nicht ernst genommen oder psychsomatisch gedeutet. Nicht selten wird ein auffälliger CK-Wert, der ein Indiz für eine Muskelerkrankung sein kann, als Alkoholismus gedeutet -. Es besteht die Tendenz, eine andere krankhafte Störung bzw. mangelnde Fitness als Grund für die Erkrankung anzusehen.

Dabei können falsche oder späte Diagnosen dem Patienten neue Entwicklungen in der Therapie vorenthalten. Als riskant für die Patienten ist vor allem die  unzureichende kardiologische und pulmologische Betreuung einzuschätzen. Das Bewusstsein für therapeutische Möglichkeiten und Notwendigkeiten im Bereich der Muskelkrankheiten sollte sowohl unter Ärzten, paramedizinischen Professionen, als auch in der Öffentlichkeit geschärft werden. Als wichtige Konsequenz muss auch die zügige Überweisung zum Neurologen bei Verdacht auf eine Muskelschwäche sowie die Besinnung auf  eine gründliche Anamnese und klinische Untersuchungen benannt werden. Erst mit der genauen Diagnosestellung ist auch das Erkennen von Risiken möglich - so sind z. B. lebensbedrohliche Narkosezwischenfälle durch Vorsichtsmaßnahmen, und unnötig lange Krankenhausaufenthalte sowie Fehlbehandlungen vermeidbar. Eine verzögerte oder falsche Diagnose kann zum Vertrauensverlust gegenüber Ärzten und depressiven Reaktionen führen: Patienten benötigen Sicherheit für die Zukunftsplanung; ebenso ist eine genaue Diagnose die Grundlage für krankheitsbezogene Informationen sowie mögliche finanzielle Unterstützung durch staatliche oder andere Organisationen.

Weiter …
 
CMT1A Medikament von Pharnext
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Pharnext SAS ist ein französisches biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung innovativer Behandlungen schwerer neurologischer und anderer bisher nicht heilbarer Erkrankungen spezialisiert hat.
 
Das dort entwickelte CMT1A Medikament PXT3003 besteht aus drei generischen Medikamenten (generische Medikamente sind Kopien von Markenprodukten, deren Patent abgelaufen ist) in neuer Rezeptur und hat bereits die Marktzulassung für andere therapeutische Indikationen als CMT1A erhalten.
 
Im Dezember 2010 wurden bereits am Timone University Hospital in Marseilles mit klinischen Versuchen der Phase II begonnen. Dafür sind in der Regel sonst 8 Jahre erforderlich.
 
Hauptziel von Phase II ist die Ermittlung des Dosierbereichs innerhalb dessen ein Ausmaß an erwünschter Wirkung eintritt, von dem man annimmt, dass diese langfristig zu therapeutischen Ergebnissen führt.
 
Näheres finden Sie in folgendem pdf.files:
 
.. PRISCUS_Liste
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Bestimmte Arzneimittel gelten als potenziell inadäquate (nicht deckend, unpassend) Medikation (PIM) bei älteren Patienten infolge eines erhöhten Risikos für unerwünschte Arzneimittelereignisse. Internationale PIM-Listen sind aufgrund von Unterschieden in Marktgegeben­heiten und Verschreibungsverhalten nur begrenzt auf Deutschland übertragbar. Ziel war die Erstellung einer deutschen Liste mit Arzneistoffen, die bei älteren Menschen vermieden werden sollten.

Nach Literaturrecherche und qualitativer Analyse internationaler PIM-Listen  (potenziell inadäquate Medikation) erfolgte die Zusammenstellung einer vorläufigen, an den deutschen Arzneimittelmarkt angepassten PIM-Liste. Die finale deutsche PIM-Liste wurde nach einer zwei Runden umfassenden, strukturierten Expertenbefragung (Delphi-Methode) erstellt.

83 Arzneistoffe aus 18 Arzneistoffklassen wurden als potenziell inadäquat für ältere Patienten bewertet. Für 46 Arzneistoffe konnte auch nach der zweiten Befragungsrunde kein eindeutiges Ergebnis erzielt werden. Falls eine potenziell ungeeignete Medikation nicht vermieden werden kann, beinhaltet die finale PRISCUS-Liste Empfehlungen für die klinische Praxis, beispielsweise Monitoring-Parameter oder Dosisanpassungen. Ferner werden Therapiealternativen genannt. 

Potenziell inadäquate Medikation im Alter gilt als Risikofaktor für unerwünschte Ereignisse. Die Limitation des Experten-basierten Verfahrens ist in erster Linie die mangelnde Evidenz (Eindeutigkeit, Gewissheit) für die Bewertung, Angaben von Alternativen und Monitoringhinweisen. Für die PRISCUS-Liste gilt wie für internationale Listen, dass Ihre Validität und Praktikabilität belegt werden muss.
 

Priscus_Liste

 


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